Passa ai contenuti principali

SANKT NIKOLAUS UND DIE BEFANA IM VERGLEICH

Wer bringt im Winter Geschenke oder kleine Süßigkeiten?

Seit der Kindheit haben italienische Kinder die Figur der Befana kennengelernt, die sehr beliebt ist. Doch ein paar Kilometer weiter ändert sich die Tradition und die Befana wird in den deutschsprachigen Ländern von Sankt Nikolaus ersetzt. Aber welche sind die Unterschiede?


Die Befana ist eine bekannte Figur der italienischen Tradition. Die Legende erzählt, dass die Heiligen Drei Könige vor langer Zeit auf der Reise waren, um das Christkind zu besuchen. Sie fragten eine alte Frau, die Befana, nach dem Weg und ob sie mit ihnen gehen möchte, aber sie lehnte ab. Bald bereitete sie viele Süßigkeiten vor und ging los, um die Könige zu erreichen, aber sie fand sie nicht mehr.

Seit jenem Moment fliegt sie auf einem Besen durch die Nacht und sucht das Christkind.


Auch der Nikolaus hat eine lange Geschichte. Ursprünglich war er ein Bischof aus der Türkei und über ihn gibt es viele Legenden. Eine erzählt, dass er drei armen Mädchen geholfen hat, indem er ihnen Geld und Gold schenkte, um sie vor Armut zu retten. Es wird auch erzählt, dass er seine Geschenke mehrere Tage lang in ihre Stiefel fallen ließ, die neben dem Kamin standen.

Eine andere Legende sagt, dass ein Metzger 3 Kinder getötet hatte. Sieben Jahre später klopfte Nikolaus an die Tür dieses Metzgers. Er ließ ihn herein und der Metzger gestand ihm sein Verbrechen. Sankt Nikolaus brachte die drei Kinder wieder zum Leben. 


Der Nikolaustag und die Befana sind zwei Feste, die im Winter stattfinden und besonders für Kinder wichtig sind. Jedoch gibt es Unterschiede zwischen diesen Figuren.

Der Nikolaustag wird am 6. Dezember vor allem in den deutschsprachigen Ländern gefeiert. Der heilige Nikolaus kommt auf einen Esel, als Bischof gekleidet und wird von Krampusse begleitet, die die Aufgabe haben,  bose Kinder zu bestrafen. Auf dem Kopf hat er eine Mitra, die typische Kopfbedeckung der Bischöfe, und oft hält er eine Bischofsstab in der Hand. Am Abend bereiten die Kinder Milch und eine Karotte für das Tier von Nikolaus vor. Außerdem putzen sie ihre Schuhe und stellen sie vor die Tür oder ans Fenster und warten auf kleine Geschenke wie Süßigkeiten oder Obst. Wer aber nicht brav war, bekommt nur eine Rute.
Dieses Fest ist bei Kindern sehr beliebt, weil es ein Moment der Freude ist, aber es ist nicht mit der Religion verbunden.


Die „Epifania“ (einfach „Dreikönigstag” auf Deutsch) hingegen wird am 6. Januar in Italien gefeiert. Die Befana ist eine alte Frau, die auf einem Besen fliegt und die in schmutziger Kleidung gekleidet ist. Sie bringt guten Kindern Süßigkeiten oder kleine Geschenke und bose Kinder bekommen Kohle. 

Das Fest ist von Kindern sehr beliebt und hat auch eine starke religiöse Bedeutung, denn es markiert das Ende der Weihnachtszeit. 


Abschließend sind beide Figuren sehr wichtig für Kinder, weil sie Geschenke und Freude bringen und zeigen, wie bedeutend Traditionen in verschiedenen Ländern sind.



G.I.  4^ALIN                                                                                                               M.G. 5^BLIN 


Commenti

Post popolari in questo blog

“Dica pur chi mal dir vuole. Noi faremo e voi direte”. Canzone delle Cicale

Immagine tratta dal sito: https://pixabay.com/it/vectors/cricket-insetto-cavalletta-pest-47470/ Le fanciulle:  Donne, siam, come vedete,  giovanette vaghe e liete.  Noi ci andiam dando diletto,  come s’usa il carnasciale:  l’altrui bene hanno in dispetto  gl’invidiosi e le cicale;  poi si sfogon col dir male  le cicale che vedete.  Noi siam pure sventurate!  le cicale in preda ci hanno,  che non canton sol la state,  anzi duron tutto l’anno;  a color che peggio fanno,  sempre dir peggio udirete.   Le cicale:  Quel ch’è la Natura nostra,  donne belle, facciam noi;  ma spesso è la colpa vostra,  quando lo ridite voi;  vuolsi far le cose, e poi ...  saperle tener secrete.  Chi fa presto, può fuggire  il pericol del parlare.  Che vi giova un far morire,  sol per farlo assai stentare?  Se v’offende il cicalare,  fate, mentre che potete.  ...

BISOGNA COLTIVARE IL NOSTRO GIARDINO” Candido, Voltaire

Immagine tratta dal sito: https://pixabay.com/it/photos/zen-giardino-meditazione-monaco-2040340/ Questa citazione un po' enigmatica, è tratta dal libro molto celebre di Voltaire e riguarda un tema che ancora oggi suscita in noi tante domande: le stesse alle quali Candido, il protagonista, si era trovato a rispondere... nel romanzo vengono contrapposte le idee di due personaggi che simboleggiano  l' eterno scontro tra bene e male: Pangloss, il primo personaggio, aveva un'idea completamente ottimistica del mondo e delle persone, la quale è raccontata in chiave satirica dallo scrittore, in quanto al personaggio che professa questa dottrina e a tutti gli altri, capitano atroci disavventure e catastrofi naturali. L'asserto è così astratto e utopico, da non poter combaciare con il mondo reale e il male che vi è insediato. Questo concetto è ripreso dal manicheo (pessimista) Martin che, contrariamente a Pangloss, pensa che il mondo sia dominato interamente dal male, sia fisico...

"Per essere felici bisognerebbe vivere" ci consiglia Oscar Wilde

  Immagine tratta dal sito: https://pixabay.com/it/photos/dublino-oscar-wilde-scultura-2757921/ “Per essere felici bisognerebbe vivere. Ma vivere è la cosa più rara al mondo. La maggior parte della gente si limita ad esistere e nulla più.” Così dice Oscar Wilde in un passo del breve saggio “ L’anima dell’uomo sotto il socialismo ”, in cui condanna il capitalismo del suo tempo, accusandolo di non dare spazio all’uomo per coltivare i propri talenti e di uccidere l’individualità delle persone. Egli aspira a una società ideale, quella socialista, in cui è bandito il dominio sull’uomo e ciò può avvenire solo con l’abolizione della proprietà privata e con un’organizzazione senza autorità. L’uomo deve gestirsi da solo, in autonomia, per poter trovare la propria libertà. Il socialismo ha valore  perché porta all’individualismo e la più intensa manifestazione di questo è l’arte. La società del suo tempo pensava che l’avere fosse più importante dell’essere e gli dispiaceva che essa...