Neue Anfänge
Im April haben wir die Möglichkeit gehabt, an einem Erasmus-Projekt teilzunehmen.
Unsere Erfahrung begann am 8. April, als wir in Otterndorf, einer kleinen Stadt an der Nordsee in der Nähe von Hamburg, angekommen sind.
Dort wurden wir von unseren Gastfamilien herzlich aufgenommen, und sie haben sich vom ersten Tag an freundlich und hilfsbereit gezeigt.
Am Anfang schien alles neu und anders zu sein: die täglichen Gewohnheiten, die Sprache, die Schule.
Nach und nach haben wir uns immer besser eingelebt und uns bei unseren neuen Familien wohlgefühlt.
Einer der interessantesten Aspekte war sicherlich der Besuch einer Schule mit einem anderen Schulsystem und anderen Fächern wie bei uns.
Wir konnten die Unterschiede zwischen der italienischen und der deutschen Schule bemerken, sowohl in der Organisation des Unterrichts als auch im Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern. Die Schule war sehr groß und modern. Obwohl wir uns am ersten Tag verlaufen haben, konnten wir uns danach immer besser orientieren.
Wir hatten auch die Gelegenheit, andere Jugendliche in unserem Alter kennenzulernen, mit denen wir die Vormittage in der Schule verbringen konnten. Sicherlich werden wir den Lidl-Supermarkt gegenüber der Schule nicht vergessen, der unsere Pausen und Mittagessen viel „leckerer“ gemacht hat.
Neben der Schule
Natürlich ging es bei unserer Erfahrung nicht nur um die Schule; wir haben verschiedene Aktivitäten gemacht und mehrere Städte besucht. Wir waren mehrmals in Hamburg, einer Stadt, die uns sehr fasziniert hat. Wir haben auch Cuxhaven, Stade und Bremen besucht, wo wir unvergessliche Tage verbracht haben. Man kann sagen, dass wir auch das „echte Deutschland“ in Bezug auf das Nachtleben erlebt haben; wir sind tanzen gegangen und hatten viel Spaß dabei, verschiedene deutsche Lieder mitzusingen. Außerdem haben wir die deutsche Atmosphäre beim traditionellen Fest „Tanz in den Mai“ genossen, wo wir mit unseren Mitschülern getanzt und gesungen haben. Ein Moment, den wir sicherlich nie vergessen werden, ist der gemeinsame Tag am Meer, an dem wir uns gesonnt und Beachvolleyball gespielt haben. Was uns am meisten fehlen wird, ist die Möglichkeit, uns meistens zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortzubewegen; diese Gewohnheit hat uns Lust darauf gemacht, das auch hier in Italien fortzuführen. Natürlich haben wir auch unsere kulinarischen Erfahrungen erweitert und viele typische deutsche Gerichte probiert. Auch aus sprachlicher Sicht hat uns diese Erfahrung sehr geholfen. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten haben wir eine große Verbesserung sowohl beim Hören als auch beim Sprechen bemerkt.
Schlussbemerkungen
Diese Worte reichen nicht aus, um die großen Emotionen zu beschreiben, die wir in diesem Monat erlebt haben: Angst, Freude, Nostalgie und Neugier. Dieses Erasmus-Programm war nicht nur eine Reise oder eine schulische Erfahrung, sondern ein Monat, der uns hat wachsen lassen, uns verändert hat und uns aus unserer Komfortzone herausgeholt hat. Neben der sprachlichen Verbesserung hat es uns gelehrt, unabhängiger zu sein, uns leichter an neue Situationen anzupassen und uns auf Menschen und Kulturen einzulassen, die sich von uns unterscheiden. Es hat uns auch geholfen, mehr Vertrauen in uns selbst und in unsere Fähigkeiten zu haben, und uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich neuen Herausforderungen zu stellen und neue Erfahrungen ohne Angst anzugehen. Es war eine Erfahrung, an die wir uns immer erinnern werden; wir sind mit vielen Erinnerungen, neuen Freundschaften und mit dem Bewusstsein nach Hause zurückgekehrt, etwas wirklich Besonderes erlebt zu haben.
V.A. 4A Lin
A.G. 4B Lin
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